Endlich ein Ersatz: Alternative zu Windows Live Mesh!

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Update 2017: Bye, bye Cubby – Welcome MEGA!

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Mehr dazu in den Updates am Ende des Artikels, in dem ich beschreibe, wie sich die Geschichte ab Ende 2016 nochmals verändert hat – „dank“ LogmeIn, die den 2013 von mir als Alternative für Windows Live Mesh entdeckten Service eingestellt haben.

Endlich – eine Alternative für Microsoft’s Windows Live Mesh: cubby!

In diesem Artikel geht es um ein Thema, das wochenlang meine Nerven strapaziert und einiges an Zeit gekostet hat – nämlich einen echten Ersatz für Windows Live Mesh zu finden!

Wie kam es dazu? Die Historie…

Ich war ein langjähriger und sehr zufriedener Nutzer von Windows Live Mesh, was seit längerem eines der Bestandteile von Microsoft’s Windows Essentials (vormals Windows Live Essentials) war, neben weiteren Komponenten wie beispielsweise Windows Live Mail (E-Mail-Programm), Windows Live Fotogalerie (Bildverwaltungsprogramm), Windows Live Writer (Blog-Programm) und Windows Live Messenger (Instant-Messaging-Programm).

Es muss etwa Anfang Dezember 2012 gewesen sein, als ich darauf aufmerksam wurde, dass Windows Essentials (Version 2012) verfügbar ist. Gelesen, gelacht, meinen Notebook schnell gesichert und dann gleich den Update gestartet. Während des Installations- bzw. Update-Vorgangs kam dann plötzlich ein Dialogfenster, das in etwa folgenden Hinweis enthielt:

Wenn auf Ihrem Computer Windows Live Mesh installiert ist, wird dieses Programm bei der Installation von Windows Essentials 2012 automatisch entfernt und stattdessen Microsoft SkyDrive installiert. Wenn Sie die Inhalte auf SkyDrive mit all Ihren PCs und auch mit einem Mac synchronisieren möchten, müssen Sie SkyDrive auf jedem dieser Computer installieren.

Zu diesem Zeitpunkt ging ich – völlig untypisch für mich, und zugegebenermaßen etwas blauäugig – davon aus, dass die mit Windows Essentials 2012 gelieferte Version von SkyDrive zumindet betreffend der Synchronisationsfähigkeiten ein vollwertiger Ersatz für Windows Live Mesh sein würde. Umso herber wurde ich nach erfolgreicher Installation enttäuscht.

Nachdem ich mir die installierte SkyDrive-Version genauestens angesehen und umfangreiche Recherchen im Web durchgeführt hatte, musste ich ziemlich frustiert folgendes erkennen:

  1. Windows Live Mesh war in der Lage, beliebige Ordner auf meinen Laufwerkenzu Windows Live Mesh hinzuzufügen, und entweder mit der (Live Mesh-)Cloud oder einem meiner anderen mit Windows Live Mesh verbundenen Computer, oder auch mit beidem gleichzeitig zu synchronisieren.Auf diese Weise konnte man beliebig viele Ordner auf mehreren Computern synchron halten ohne die Daten in der Cloud ablegen zu müssen (wie dies bei vielen anderen Cloud-Synchronisationsdiensten wie beispielsweise Dropbox der Fall ist). Gleichzeitig hatte man die Flexibilität, trotzdem selektiv Ordnerinhalte zusätzlich in die Cloud zu synchronisieren. Außerdem ließ es sich so auch leicht vermeiden, das vorgegebene Speicherlimit in der Mesh-Cloud von 5 GB zu schnell zu erreichen, und/oder bei vielen Dateiaktualisierungen in einem mit Mesh synchronisierten Ordner die verfügbare DSL-Bandbreite ständig mit Aktualisierungen zu belasten.Im Gegensatz dazu erlaubt mir SkyDrive bis heute nur, einen einzigen bestimmten Ordner auf einem meiner Laufwerke zu definieren, dessen Inhalte (Dateien und Verzeichnisse) dann mit SkyDrive synchron gehalten werden. Natürlich kann (und sollte) der Nutzer das SkyDrive-Verzeichnis (Standardort: %userprofile%\SkyDrive) sinnvollerweise um Unterverzeichnisse erweitern, um dort nicht irgendwann eine völlig unübersichtliche Ansammlung von Dateien vorzufinden.Wie schnell der Nutzer die Grenze von kostenlosen 7 GB erreicht ist in Verbindung mit den eben geschilderten Restriktionen absehbar. Ich fand zwar diverse Hinweise, dass diese Einschränkung anscheinend mit Hilfe von Symbolischen Verknüpfungen (auch Soft Links genannt) umgangen werden können, aber Soft Links sind schon ein relativ komplexes Thema und sicher nicht für Ottilie Normalverbraucherin geeignet.
  2. Mit Windows Live Mesh konnte man eine echte Peer-to-Peer-Synchronisation (P2P) zwischen zwei oder auch mehreren Rechnern einrichten.Es musste lediglich der entsprechende Rechner einmalig in meiner Windows Live Mesh Cloud registriert werden, sowie jeder zu synchronisierende Ordner einmal für die Synchronisation auf dem jeweiligen Computer ausgewählt werden. Dabei konnte der Verzeichnispfad auf jedem der an der Synchronisation beteiligten Rechner verschieden sein – also eine sehr flexible Lösung.In SkyDrive gibt es diese P2P-Synchronisation schlichtweg nicht. Damit fällt es für diese Art von Aufgabe völlig aus, und die diversen Marketingbotschaften seitens Microsoft, dass SkyDrive der Nachfolger von Windows Live Mesh wäre und „alles schöner mache“ sind ganz einfach das was sie sind – Marketing. Sonst nix.Ich persönlich nutze SkyDrive, dessen User Interface und Funktionalität ich erstklassig finde, natürlich nach wie vor gerne für das Teilen von Fotoalben (in der Regel direkt aus der Windows Live Photogallery heraus) und anderer Dokumente, auf denen ich anderen Leuten den Lese- oder auch Schreibzugriff gewähren möchte (z.B. Dokumente der Vätervereine, in denen ich aktiv bin). Insbesondere die Integration der Office Web Apps in SkyDrive ist ein echter Mehrwert für diesen Cloud-Service.
  3. Die in Windows Live Mesh enthaltene Remote Desktop Unterstützung ist ebenfalls in SkyDrive nicht enthalten. Auch wenn die Fernsteuerung der Rechner über dieses Feature schon immer – auch über NAT’s hinweg – unkomplizierter ging als mit dem in Windows 7 enthaltenen Remote Desktop Programm, so vermisse ich dies nicht wirklich, da ich schon vor längerem auf TeamViewer umgestellt habe.

Den einzigen Vorteil, den SkyDrive gegenüber Live Mesh aufweist, ist die Verfügbarkeit mobiler Clients, genauer gesagt: einer SkyDrive-App für verschiedene Betriebssysteme für mobile Geräte (SmartPhones, Tablets). Das war zwar ursprünglich auch für Windows Live Mesh vorgesehen, wurde aber nie implementiert. Allerdings hatte ich auf meinem HTC 7 Pro mit Windows Phone 7.5 schon öfter Probleme bei der Verwendung der SkyDrive App, insbesondere beim Öffnen von Dokumenten mit den Mobile Apps (Word, Excel) und der unvollständigen Synchronisierung von OneNote-Inhalten.

Alternativen…?

Ich war jedenfalls nicht bereit mich diesen SkyDrive-Restriktionen anzupassen, denn dies hätte eine völlige Unterordnung meiner über Jahre gewachsenen Ordnerstruktur unter den SkyDrive-Ordner bedeutet. Zahlreiche Links auf lokale Daten hätten nicht mehr funktioniert, und bei manchen Programmen, die Ihre Daten in bestimmten Verzeichnissen erwarten, wäre diese Variante sowieso gescheitert. Ganz zu schweigen von bestimmten „System-Verzeichnissen“ wie beispielsweise AppData, in deren Unterverzeichnissen sich Daten befinden, die ich auch gerne immer nur an einer Stelle anpasse, und die dann vollautomatisch auf den anderen Rechnern aktualisiert werden sollen (beispielsweise die in Microsoft Outlook eingerichteten Signaturen).

Meine ersten Rechercheversuche nach Alternativen blieben ziemlich erfolglos. Vergleichbare Dienste wie Dropbox hatten die gleichen oder ähnlichen Einschränkungen wie SkyDrive.

P2P-Synchronisations-Programme…

Also weitete ich meine Recherchen auf „normale“ Desktop-Programme zur Synchronisation zwischen Computern aus, und stieß dabei auf Programme wie PureSync und Synchredible, und das seit 2009 nicht mehr weiterentwickelte Programm SyncToy von Microsoft. Speziell die beiden erstgenannten testete ich auch jeweils für einige Wochen, war aber mit den Resultaten alles andere als zufrieden.

Ein grundsätzlicher Nachteil dieser Desktop-Synchronisations-Programme ist nämlich der, dass das jeweilige Programm im Normalfall nur auf einem Rechner installiert wird (um keine Datei-Zugriffskonflikte beim Synchronisieren zu bekommen). Und das hat zur Folge, dass das Programm nur auf dem Rechner, auf dem es installiert ist, automatisch erkennen kann, wenn sich in dem für die Synchronisation konfigurierten Verzeichnissen etwas ändert (also neue, geänderte und gelöschte Dateien erkennt). Ändert sich jedoch was auf einem der anderen Rechner, ist eine manuell angestossene Synchronisation nötig.

Ich erlebte zudem haarsträubende Situationen wie etwa die, dass durch einen einfachen Wegfall der Netzwerkverbindung zum Zielrechner (ein Notebook, der sich ganz normal in den Schlafmodus gelegt hatte) die Synchronisationssoftware auf dem Quellrechner „dachte“, es müsse auf der Quellseite alle Dateien im konfigurierten Verzeichnis löschen, weil diese ja auf der Zielseite nicht mehr vorhanden wären… mein Glück war, dass ich das Löschen von Daten nur auf explizite Rückfrage eingestellt hatte…

Das Ende naht…

In der Zwischenzeit rückte das endgültige Ende von Windows Live Mesh immer näher. Versuchte man sich noch bei http://mesh.live.com anzumelden, wurde man auf die Seite https://devices.live.com/ weitergeleitet, und erhielt folgenden Hinweis angezeigt:

Dialog: Wichtige Nachricht für Windows Live Mesh Kunden - WLM wird am 13.02.13 beendet

Seit dem 13. Feburar 2013 wird man beim Versuch, sich mit http://mesh.live.com zu verbinden, auf http://windows.microsoft.com/de-de/skydrive/mesh-users weitergeleitet. Dort erhält man nicht nur die Information darüber, dass der Dienst mittlerweile eingestellt wurde, sondern erhält auch – und das ist löblich zu erwähnen – von Microsoft noch eine letztmalige Frist sich seine in der Mesh-Cloud abgelegten Dateien auf den lokalen Rechner herunterzuladen:

Am 13. August 2013 werden alle Dateien im Mesh-Onlinespeicher dauerhaft gelöscht.

Auf dieser Seite ist auch ein spezieller Link hinterlegt, mit dessen Hilfe der Live Mesh Benutzer noch an seine ursprünglich synchronisierten Dateien und Verzeichnisse in der Mesh-Cloud gelangt.

Endlich die Alternative zu Windows Live Mesh in Sicht… cubby!

Ebenfalls im Zeitraum Dezember hatte ich nochmals nach Alternativen zu Windows Live Mesh gesucht, und war dabei auf folgenden Thread im Microsoft Answers Forum gestoßen: Alternative zu Live Mesh

Dort erwähnte jemand in einem Beitrag den Namen cubby als eine Lösung, die bezüglich P2P-Synch ähnlich wie Windows Live Mesh wäre, und ebenfalls kostenlos. Also suchte ich und wurde auch recht schnell unter cubby.com fündig.

Ich sah mir die Features durch und war begeistert als ich las, dass P2P-Sync tatsächlich enthalten ist – bei cubby nennt sich diese Funktion DirectSync. Leider war zu diesem Zeitpunkt schon erkennbar, dass DirectSync nach Abschluss der Beta-Phase nur noch in der kostenpflichten Variante von cubby enthalten sein würde. Man kann jedoch nach meinem aktuellsten Kenntnisstand DirectSync auch mit der kostenlosen Version für eine gewisse Zeit in einem Trial-Modus ausprobieren).

Ich konnte jedoch zu diesem Zeitpunkt DirectSync noch ohne Limitierung kostenlos testen – und war nach zwei Wochen einfach nur begeistert!

Da in nächster Zeit seitens Microsoft leider keine Lösung in Form der nötigen Erweiterungen für SkyDrive in Sicht ist (man beachte die entsprechenden Antworten im Microsoft Answers Forum zum weiter oben schon erwähnten Thread), erwarb ich Anfang Februar bei cubby.com ein Abonnement für die Pro Version – zu dem Zeitpunkt glücklicherweise noch zum Spezialpreis für Betatester. Außer dem DirectSync-Feature erhielt ich dafür auch 100 GB Cloud-Speicher, das reicht mir voraussichtlich verflixt lange.

Ich bin bis heute sehr zufrieden mit cubby und kann deshalb jedem ehemaligen Nutzer von Windows Live Mesh die Lösung von cubby wärmstens empfehlen. Wer die Software und dessen Bedienung und Leistungsfähigkeit erst einmal kostenfrei testen will, kann sich über diesen Link die cubby Desktop App herunterladen. Diese dann einfach wie jedes Windows Programm einfach installieren (eine Sache von weniger als 2 Minuten) und sich direkt aus der Software heraus für die kostenlose Basic Version registrieren – schon kann’s losgehen!

Die cubby Desktop App gibts übrigens sowohl für Windows PC’s als auch für den Mac, und die mobile App ist für Apple iPhones und Android Smartphones im jeweiligen App Store bzw. bei Google Play verfügbar.

Noch ein Abschied: Windows Live Messenger weicht für Skype

Weil es zum Abschied von Windows Live Mesh passt, sei an dieser Stelle auch angemerkt, dass zwischenzeitlich noch ein weiteres „Mitglied“ aus der Windows Essentials Familie „geflogen ist“, nämlich der Windows Live Messenger.

Microsoft hatte schon vor einiger Zeit angekündigt, den Windows Live Messenger einzustellen und komplett durch Skype zu ersetzen. Der Windows Live Messenger wies auch schon seit einigen Wochen beim Start in einem extra Dialog auf diese Umstellung hin. Das endgültige Aus wurde auf den 15. März 2013 festgelegt.

Man kann sich schon seit einiger Zeit mit seinem Microsoft-Konto (vormals: Windows Live ID) bei Skype anzumelden, vorausgesetzt, man hat die aktuellste Version installiert. Die bisherigen Messenger-Kontakte werden automatisch übernommen.

Ich habe selbst im Februar auf meinen Rechnern von Windows Live Messenger auf Skype umgestellt, bisher läuft alles problemlos. Was ich allerdings vermisse, sind die Tastaturkürzel für bestimmte, häufig von mir verwendete Emoticons (Smileys) – wenn ich bisher im WLM die Zeichen „:-*“ (ohne Hochkommas) für ein Küßchen eingegeben habe, so muss ich jetzt in Skype „:*“ oder „(kiss)“ (ebenfalls ohne Hochkommas) eingeben… was es also erfordert, sich künftig noch mehr dieser Tastaturkürzel einzuprägen, da beispielsweise der in Windows Phone 7.x eingebaute Messenger nach wie vor die Kürzel des Windows Live Messenger verwendet…

Fazit: Endlich wieder mehr Zeit für „echte Arbeit“

Microsoft hat hier wohl so manchen Kunden (wie mich) verärgert, der sich in der Vergangenheit der problemlosen Synchronisation zwischen PC’s und optionaler Zusatzablage in der Cloud erfreut hatte. Mit cubby von LogMeIn ist nun gottseidank eine vom Funktionsumfang her fast vollwertige Alternative vorhanden, die mir nun meine Synchronisations-Sorgen abgenommen hat und wieder mehr Zeit für meine Kundenprojekte läßt :-).

Update 2017: Bye, bye Cubby – Welcome MEGA!

LogMeIn hat Ende 2016 angekündigt, dass der Service Cubby zum 01.04.2017 eingestellt wird. Was mich zunächst ärgerte, hat sich am Ende als Glücksfall erwiesen – denn Cubby hatte trotz des stabilen Service und des dringend benötigten DirectSync-Features gegenüber Windows Live Mesh immer einen speziellen Nachteil: es hat lokale Dateivorgänge wie das Umbenennen oder Verschieben einer Datei immer in Form eines „Kopieren neue Dateiversion – Löschen vorherige Dateiversion“ umgesetzt – was vor allem bei größeren Dateien dazu führte, dass diese zu allen via Cubby angebundenen Geräten neu kopiert wurde.

Windows Live Mesh hingegen hatte einen Rename File oder Move File immer als solchen erkannt und die entsprechende Transaktion dann auch auf den anderen Geräten durchgeführt. Außerdem hatte Cubby von Beginn an Probleme mit dem Entfernen von Dateien, die mit einem Punkt „.“ beginnen (z.B. .htaccess) – was mich dazu „zwang“, gelegentlich aufzuräumen…

All diese Probleme haben sich mit der nach umfangreichen Recherchen gefundenen Nachfolgelösung MEGA von der Firma Mega Limited gottseidank erledigt. MEGA bietet zwar kein DirectSync-Feature an, aber dafür haben wir mittlerweile hierüber auch eine sicherere Cloud-Backup-Lösung für unsere Dateien, die somit zusätzlich zu unseren lokalen Dateisicherungen eine „doppelte Sicherung“ ermöglicht.

Dass der Mitbegründer von MEGA, Kim Dotcom, des Öfteren als zwielichtige Gestalt in den Medien beschrieben wird, hat mich anfänglich auch zurückhaltend sein lassen. Aber nach den umfangreichen Recherchen zog am Ende auch das Argument, dass ich lieber einen zuverlässigen Service in Neuseeland mit sehr guter End-to-End-Verschlüsselung nutze, als einen ähnlichen Service der aber in den USA gehostet ist bzw. von einem nordamerikanischen Anbieter betrieben wird.

Ich habe mich für die – natürlich wie schon bei Cubby kostenpflichtige – kleinete Variante (Tarif PRO LITE mit 200 GB Speicherplatz) entschieden, und komme damit bis heute gut damit zurecht. Die verfügbaren Anwendungen (MEGAsync für die Synchronisation und MEGA Privacy als Windows 10 App im Microsoft Store, beide inklusive Unterstützung für Windows 10 Mobile, aber natürlich auch für iOS und Android) und Browser-Plugins für die gängigen Browser (für schnellere Datentransfers und weiter erhöhte Sicherheit) werden regelmäßig aktualisiert und sind ausreichend performant.

Zudem kann ich weltweit von jedem Rechner mit Internetzugang abgesichert und mit Verschlüsselung auch mit einem Browser auf meine Daten zugreifen – was will ich mehr?

Update 2018: Immer noch MEGAmäßig zufrieden

Meine Entscheidung für MEGA war goldrichtig, auch wenn sich der Mitbegründer, Kim Dotcom, mittlerweile kritisch dazu äußert. Das dürfte aber eher an seinen eigenen geschäftlichen Plänen und Motiven liegen, einen ähnlichen Service neu ins Leben zu rufen. Zudem hat sich MEGA zu 100 Prozent der Erfüllung der neuen, seit 25. Mai 2018 gültigen EU-Datenschutzverordnung verschrieben, und es wird aktuell eine Windows 10 Universal App  entwickelt, die auch bereits als Beta-Version zur Verfügung steht.

Ich bin also nach wie vor hochzufrieden – wer sich über MEGA informieren möchte kann dies unter folgendem Link tun: https://mega.nz

Franz X. Kohl
Über Franz X. Kohl 41 Artikel
Inhaber von F/X Web Consulting und Betreiber des Unternehmens-Blogs www.muenchen-webdesign.de

2 Kommentare

  1. Hallo,
    ein Artikel, der mir aus dem Herzen spricht:
    Ich habe lange Zeit selbst Live Mesh genutzt und musste feststellen, dass dieser Dienst nun eingestellt wird. Entscheidend war für mich die Möglichkeit einen beliebigen Ordner meines Rechners im Hintergrund zu synchronisieren.
    Ich habe es natürlich gleich ausprobiert und es funktioniert.
    Was ich aber vermisse (oder nicht gefunden habe), gibt es eine Möglichkeit über den Browser und das Internet auf seine Dateien zuzugreifen. Das ging bei Live Mesh und war mir immer dann sehr hilfreich, wenn ich an einem Fremdrechner saß und an bestimmte Dateien wollte.
    Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar.
    Also vielen Dank für diesen Artikel !

    • Hallo Herr Findeisen,

      herzlichen Dank für Ihren Kommentar!

      Ich bin grade ein paar Tage auf Urlaub und nur mit dem Smartphone unterwegs… aber so viel vorneweg: auch Cubby hat ein Web-Interface mit ähnlichen Möglichkeiten wie Windows Live Mesh sie hatte. Einfach Mal auf cubby.com mit den im Cubby-Client angegebenen Anmeldedaten einloggen, dann sehen sind Sie „drin“.

      Mehr Informationen & Tipps gerne bei Bedarf wenn ich wieder einen PC vor mir habe.

      Beste Grüße & Frohe Ostern,

      Franz X. Kohl

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